Testbericht: einmal München - Berlin
Hopfen, Burgfräulein und der Wannsee
Städtereisen in Europa sind beliebter denn je. Als Top-Ziel gilt neben Paris, Barcelona oder Rom auch Berlin. Jede einzelne dieser Städte bietet Charme, Luxus und Unentdecktes, sogar nach dem 3. oder 4. Besuch. Für mich soll es mal wieder Berlin sein, dieses Mal mit dem Auto und meinem persönlichen Reisebegleiter. Er ist klein, schwarz-blau und äußerst intelligent. Mein MERIAN scout NAVIGATOR ist leicht zu bedienen und hat sinnvolle Funktionen, die sich auf meiner Strecke quer durch Deutschland und in Berlin, als unterhaltsam und natürlich nützlich erweisen.
Beim ersten Kennen lernen finde ich heraus, dass mein persönlicher Reisebegleiter neben der zuverlässigen Routenplanung ausgezeichnete Hotel- und Restaurant-Tipps bereithält. Viele der aufgelisteten Restaurants sind vom Feinschmecker bewertet. Sie enthalten neben einer Kurzbeschreibung unter anderem auch Öffnungszeiten und Telefonnummern. Natürlich habe ich mir direkt ein Restaurant in der Nähe des gebuchten Hotels herausgesucht und direkt reserviert. Ich wähle das Profil „Auto“ aus und warte auf die GPS-Freigabe. Mein Endziel steht fest: Berlin Mitte. Er berechnet die Strecke. Und ich sehe auf dem großzügigen Display: München – Berlin, 590 km, ab jetzt ca. 6h Fahrtzeit. Und los geht´s.
Ab Ingolstadt spricht er. Und wie! Ich höre Geschichten über den Hopfenanbau. In der Hallertau gibt es noch den echten Hopfen. Kulturhopfen. Und überhaupt ist das Gebiet von Ingolstadt bis Nürnberg der Ursprung des Bieres. Bis Berlin erheitern mich weitere Exkurse über Bayreuth, das Thüringer Vogtland, den Bleilochstausee sowie Burgen und Schlösser mit ihren Gespenstern, Burgfräulein und heroischen Rittern. Und schließlich nähere ich mich Berlin. Vorbei am Wannsee. Eine Männerstimme sagt: Pack die Badehose ein…Damals war öffentliches Baden eigentlich verboten. Der Berliner an sich ließ sich davon nicht abhalten. Und eine Frauenstimme erzählt, dass die Badegäste sogar hüllenlos gebadet haben
Ich lächle amüsiert und denke: Ja, ein Besuch am Wannsee, das wäre jetzt toll. Ein andermal vielleicht. Stattdessen reserviere ich mein ausgewähltes Restaurant für den Abend und erreiche Berlin. Mein persönlicher Assistent navigiert mich zielsicher durch die Stadt: Über die Chausseestrasse, die Friedrichstrasse und schließlich lande ich Unter den Linden. Dann links. Und wieder links. Und 3x am Hotel vorbei, weil ich es besser wissen will und mich seiner Anleitung widersetze. Geduldig zeigt er mit mir erneut den Weg und dieses Mal folge ich seinen Anweisungen bis vor mein Hotel. Er belohnt mich mit den Worten: Sie haben ihr Ziel erreicht. Ich bin zufrieden, nehme ihn mit auf mein Hotelzimmer und belohne ihn mit einem Anschluss ans Ladegerät.
Als ich ausgehfein bin, wähle ich das Profil „Fußgänger“ und lasse mir den Weg zu dem zuvor ausgewählten feinen Italiener anzeigen. Mit dem MERIAN scout NAVIGATOR in der Tasche verlasse ich voller Vorfreude das Hotel. Auf dem Weg zum Restaurant sehe ich spannende Gebäude, die ich noch nie zuvor bemerkt habe. Gespannt lausche ich unterwegs den Erzählungen meines Reisebegleiters dazu und denke darüber nach, wann wir gemeinsam nach Barcelona fahren könnten. Da gibt es auch noch ein paar Plätze, die mir noch niemand gezeigt hat.